Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Grußwort der Schulleitung

Die neuen Schulleiter stellen sich vor

Am Montag startet das neue Schuljahr – Christiane Rogler und Michael Jürgens freuen sich darauf. Das neue Führungsteam der Ziehenschule ist gespannt auf Schülerinnen und Schüler, Eltern und Kollegium.

Das neue Team an der Spitze der Ziehenschule – Michael Jürgens (stellvertretender Schulleiter) und Christiane Rogler (Schulleiterin). Foto: Heike Lyding, FNP

Die Frankfurter Neue Presse berichtet darüber. Sie finden den Artikel hier.

Autorenlesung mit Mehrnoush Zaeri-Esfahani

Wie jedes Jahr hat die Schülerbücherei der Ziehenschule auch im vergangenen Schuljahr eine Autorenlesung als Europaschulprojekt für unsere Schülerinnen und Schüler organisiert:

Kurz vor den Sommerferien am 22. Juni war die deutsch-iranische Schriftstellerin Mehrnoush Zaeri-Esfahani bei uns zu Gast in der Aula und hat für zwei Klassen der Stufe 6 aus ihrem autobiographischen Roman „33 Bogen und ein Teehaus“ vorgelesen und vor allem über die darin beschriebenen Hintergründe ihrer Flucht aus dem Iran in den 80er Jahren lebhaft erzählt. Unsere Schülerinnen und Schüler waren fasziniert von ihren mitreißenden und sehr persönlichen Erlebnissen, die den Erfahrungen heutiger Flüchtlinge sehr ähnlich sind.

Ihr Roman steht in unserer Schülerbücherei für die Ausleihe zur Verfügung.

Bericht von Tahzeeb Rahaman und Malin Ellinger (6c)

Wir fanden die Lesung von Frau Zaeri sehr schön. Die Autorin kam uns sehr sympathisch vor. Ihre Vergangenheit klang wie ein Märchen. Sie hat nicht so kompliziert erzählt, sondern so, dass es jedes Kind verstehen konnte. Es war sehr interessant zu hören, was sie auf ihrer Flucht nach Deutschland alles erlebt hat und was mit den anderen Familienmitgliedern geschah. Und es war sehr mutig von ihr, die traurige Geschichte zu erzählen.

Besonders lustig war, was sie uns über ihren ersten Schultag in Deutschland berichtet hat. Die Autorin hat aber auch mit uns über ernste Dinge, wie das Thema „Depressionen“, geredet und mit uns Lösungen gesucht, wie man mit Traurigkeit umgeht.

Als wir anfangs ihre Geschichte aus dem Roman hörten, klang es so, als wäre es eine ausgedachte Geschichte. Aber dann wurde uns klar, dass es ihre eigene Geschichte ist. Es tut einem richtig leid, weil die Autorin etwas durchgemacht hat, was fast keinem in Deutschland passiert ist.

Es ist das erste Mal, dass wir etwas über Flüchtlinge lesen und verstehen. Wir würden uns gerne ihr Buch kaufen, weil wir es cool finden, dass sie ihre eigene Geschichte aufschreibt und sich nicht irgendeine ausdenkt wie in anderen Büchern.

(Bm)

Gelungener Schüleraustausch mit Pessac

Die Ziehenschule hat im Juni Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Pape-Clément in Pessac (in der nähe vom Bordeaux) empfangen. Deutsche und Franzosen haben gemeinsam in Frankfurt und Heidelberg an verschiedenen kulturellen Aktivitäten teilgenommen. Die französischen Schülerinnen und Schüler, die in deutschen Gastfamilien untergebracht wurden, konnten in einem zweiwöchigen Praktikum sogar die deutsche Arbeitswelt entdecken.

Sie finden den vollständigen Bericht des Lepetitjournal hier.

 

L'Échange scolaire Bordeaux-Francfort, un véritable succès!

Du jeudi 1er juin au mercredi 21 juin, des élèves de seconde AbiBac du lycée Pape-Clément situé à Pessac près de Bordeaux, étaient à Francfort dans le cadre d’un échange avec la "Ziehenschule", initié par Mme Bouffier-Spindler il y a au moins trente ans. Pendant leur séjour, les lycéens ont effectué un stage de près de deux semaines dans le but de découvrir le monde professionnel en Allemagne.

(lepetitjournal.com/francfort)

Festakt zur Verabschiedung des ehemaligen Schulleiters

Auch jedem Ende wohnt ein Zauber inne...

Unter diesem Motto (frei nach Hermann Hesse) trafen sich am 23.6.2017 in der Aula der Ziehenschule das Kollegium, Vorsitzende und Vertreter der verschiedenen Schulgremien und Vertreter der Frankfurter- und Hessischen Bildungslandschaft und Gäste zum feierlichen Festakt und zur Verabschiedung unseres Schulleiters Herrn Manfred Eichenauer.

Es sprachen Uwe Becker, Bürgermeister der Stadt Frankfurt; Dr. Corinna Hartmann, Hessisches Kultusministerium; Ulrich Meyer, Hessische Europaschulen und Schulleiter der Kopernikus-Schule Freigericht; Klaus Grommet, Vorsitzender des Schulelternbeirats; Leonie Schiffler, Schulsprecherin; Gerlinde Jung, "Spektrum - die Lernwerkstatt e.V."; Andrea Krawinkel, Leiterin des Fachbereichs I (i.R.); Dr. Birgit Blankenberg, Personalrat der Ziehenschule; Wolfgang Kreher, Leiter des Staatlichen Schulamts Ffm; Marion Weßling, Landesschulamtsdirektorin und Manfred Eichenauer: "Das letzte Wort". Durch das Programm führte Christoph Heintze. 

Es spielten die Brass Band unter der Leitung von Herrn Eckert, das Orchester unter der Leitung von Frau Grabner und der Chor unter der Leitung von Herrn Glaßner. 

Fotos: Lars Kirchner

(Sf)

Schulfest 2017

Liebe Schülerinnen und Schüler,

Am Donnerstag, 29.06.2017, feiern wir in der Zeit von 16:00 bis 20:00 Uhr unser Schulfest. Dies wisst Ihr und bereitet Eure Beiträge dafür schon vor bzw. werdet dies in der letzten Schulwoche tun.

Aber vielleicht wissen es Eure Eltern, Verwandte und Freunde noch nicht. Sprecht sie an und ladet sie ein. Es wird Aktivitäten, Vorführungen, Mitmachaktionen und Ausstellungen geben, und auch an Speisen und Getränken wird es nicht mangeln.

Der Festausschuss tagt und plant schon heftig, und er wird ein buntes Programm zusammenstellen, das für jeden etwas bereit hält. Beteiligt Euch, werbt, kommt zuhauf!

Mit freundlichen Grüßen,
Manfred Eichenauer

Interview mit Manfred Eichenauer in der FR


Foto: Michael Schick, FR

Der Schulleiter der Ziehenschule, OStD Manfred Eichenauer, geht in den Ruhestand. Dazu interviewt ihn die Frankfurter Rundschau. Sie finden den Artikel hier.

Song der 6f

Die Klasse 6f hat im Schuljahr 2016/17 ihren „Song der 6f“ geschrieben und aufgenommen. Unter der Leitung ihres Musik- und Klassenlehrers Herrn Glaßner haben die Schüler der 6f den Text und die Melodie gemeinsam verfasst und komponiert. Der Song wurde in der Aula der Ziehenschule aufgenommen mit Herrn Glaßner am Klavier. Das Video entstand im Rahmen des Kunstunterrichts bei Frau Hübner.

Großer Tag der Junior-Ingenieure

Am Samstag, dem 10.06.2017, fand der Tag der Junior-Ingenieure statt.

Neben der Vorstellung der erfolgreich abgeschlossenen Projekte, erhielt jeder Absolvent der Junior Ingenieur Akademie während der feierlichen Abschlussveranstaltung eine Urkunde.

Die Polytechnische Gesellschaft, die die vier Frankfurter Gymnasien beim Angebot einer Junior Ingenieur Akademie unterstützt, organisierte diesen Tag. Mit dem imposanten Behrensbau im Industriepark Höchst stand hierfür ein feierlicher Rahmen zur Verfügung. Vor der Feierstunde präsentierten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ihre Projekte einem interessierten Publikum. Die Projekte, die während der letzten beiden Schuljahre im Wahlpflichtunterricht der Jahrgangsstufen 8 und 9 unter der Leitung von Herrn Flörke und Herrn Dr. Krautwig entstanden, stießen bei den Besuchern auf großes Interesse.

Franziska Benzin und Anna-Maria Kötter entwickelten eine Blindenkappe, die über einen Ultraschallsensor die Entfernung zu Hindernissen misst und mit Hilfe eines Vibrationsalarms vor diesen warnt. Theresa Teschke und Isabelle Dormann adaptierten den Kiefer eines Eichhörnchens, um effektiv Nüsse zu knacken.  Der Frage, wie ein Wasserläufer über Wasser läuft ohne einzusinken, gingen Nil Raja Sondhi und Joel Ovono Mbala nach. Eben-Eser Habte, Maximilian Trapp-Pommer, Haneef Bawa-Darru und Raphael Bernard entwickelten ein Gerät, mit dem körperlich eingeschränkte Menschen ohne Kraftaufwand einen Nagel in die Wand schlagen können. Strom aus dem Schuh? Leah-Sophie Bernhard, Victor Pretner und Antonia Heiming untersuchten, ob es möglich ist, beim Gehen Strom zu erzeugen. Konstantin Genadiev, Simon Wildner und Florian Grünewald präsentierten während der Feierstunde im Auditorium des Behrensbau ihre intelligente Solarzelle. Diese von Ihnen entwickelte Solarzelle misst über eine Photodiode die Intensität der Sonne und richtet für eine optimale Effizienz die Solarzelle nach der Sonne aus.

Alle Absolventen der Junior-Ingenieur-Akademie blicken auf zwei spannende Jahre zurück. Sei es das Praktikum in einem Partnerunternehmen oder die ersten Versuche im Löten und Programmieren von Mikrocontrollern bis hin zum abgeschlossenen Projekt.

Fotos: Dominik Buschardt

Ziehenschule beim Finale des hessischen Vorlesewettbewerbs für 2. Fremdsprache

Die Teilnahme am französischen Lesewettbewerb hat mir nicht nur eine schöne Erfahrung gebracht, sondern es hat mir auch viel Spaß bereitet.

Es fing klein an, als meine Lehrerin Frau Genty-Beckers meiner Klasse die Frage gestellt hat, wer Interesse hätte, an einem Lesewettbewerb auf Französisch mitzumachen. Spontan habe ich mich dafür gemeldet und direkt die Woche darauf, nach einem Treffen mit der französischen Assistentin Frau Baume, stand ich plötzlich vor der ganzen Klasse, mit den 4 anderen freiwilligen Mitschülern aus meiner Klasse und lasen der Reihe nach eine schöne kleine Geschichte aus unserem Französischbuch vor, ,,La légende du marchand de cages“. Kurz darauf fand schon das Abstimmen der Klasse ab.

Die ,,Zweitbesetzung" von mir ( wie man so schön sagt ) wurde ein guter Vorleser aus meiner Klasse und als die ,,Hauptbesetzung" wählte man mich. Jetzt musste ich nur noch mit dem Jungen aus der anderen Klasse vorlesen. Wir beide haben dann den gleichen Text vor vier Lehrern vorgetragen, was ich schon zugeben muss, schon eine Herausforderung für mich war, obwohl die Lehrer alle nett waren, denn die Aufregung gab es natürlich und erschwerte es einem ruhig und deutlich zu reden, was ich aber anscheinend geschafft habe, weil die Lehrer mich weiter gelassen haben. Nach den Osterferien bekam ich dann einen etwas längeren Text als zuvor, ,,L‘atroce monsieur terroce" ,aber nach mehrmaligem Üben nicht wirklich kompliziert war. Es haben zudem auch Schulen teilgenommen, die aus etwas größerer Entfernung hergekommen sind. Und dann kam er, der Tag der Entscheidung, was ich aber mit dem Gewinnen und ähnliches nicht wirklich ernst nehme, denn für mich war jeder ein Gewinner, was uns später bei der Abschlussrede auch gesagt wurde, aber dazu später. Ich ging also zusammen, mit meinen zwei besonderen Begleitungen und meiner Lehrerin in die Bibliothek, in der Nähe des Bahnhofs, wo wir dann Vorlesen würden. Ich war schon am Vormittag dran, weswegen ich zu meinem Leidwesen an ganzen vier Unterrichtsstunden nicht anwesend sein konnte, aber das war es mir wert. Wir gingen als erstes in die Mensa des Gebäudes. Dort wiederholte ich den Text noch einmal und habe versucht nicht allzu aufgeregt zu sein. Man hat mich dann aufgerufen und in der Bibliothek habe ich dann vor fünf Französischlehrern vorgelesen. Danach kam der unbekannte Text dran, aus einpaar Seiten einer Lektüre, aber ich habe kurz Zeit bekommen ihn mir anzusehen, dazu eine Vokabelliste. Bei diesem Text verlief nicht alles perfekt, da ich ihn nicht vorher Proben konnte, doch ich habe es geschafft. So kamen 5 Stunden des Wartens, wo ich nach Hause ging und bin dann am Abend zu der Siegerehrung wiedergekommen. Dort zurück wurden nach einer schönen Rede, wo die Teilnehmer und Organisatoren auch nochmals gelobt wurden, die ersten drei Plätze genannt und sie haben auch Preise bekommen. Dann durfte der erste Platz überraschenderweise noch seine Geschichte vorlesen, die er dort davor vorgelesen hat. Er hat es flüssig und sehr gut mit der Melodie der Französischen Sprache vorgelesen, wie es meine Erwartungen übertroffen hat. Daraufhin habe ich ihn mir als Vorbild genommen, weil ich sein Vorlesen als eine Inspiration sehe. Alle anderen und ich haben auch Urkunden und zwei sehr interessante Lektüren bekommen, die ich mit Vergnügen lesen werde. Anschließend gab es noch Getränke zur Auswahl und es wurde noch mit allen geredet und man konnte sich bei der Gelegenheit in der Bibliothek auch umsehen.

Insgesamt war es eine sehr schöne Erfahrung teilzunehmen, auf Grund dessen, dass alles lockerer wirkte, nicht gezwungen und würde erneut teilnehmen. Ich empfehle es jedem, bei dem Vorlesewettbewerb mitzumachen.

Von Beatrice Jane Tan, Klasse 8a

Mai 2017