Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

„Ein Appell an die Menschlichkeit“

Erster Preis beim Jugendliteraturpreises 2018 für Miriam Heeßel

Als „Appell an die Menschlichkeit“ charakterisierte Sarah Reul, Mitglied der Jury des vierten Frankfurter Jugendliteraturpreises (JuLiP 2018), Buchhändlerin in Hanau und Buchbloggerin („Pinkfisch“), die Geschichten der Teilnehmerinnen der 10- bis 12-Jährigen. Sicher gilt das für „Flucht vor dem Krieg“, die kurze Erzählung, mit der Miriam Heeßel aus der 7b der Ziehenschule den ersten Preis in ihrer Altersklasse gewann.

Am 3. März war Höhe- und Wendepunkt einer mehrmonatigen Spannungskurve: Am 30. September 2017 mussten die Geschichten spätestens eingesandt werden, Ende Dezember erfuhr Miriam, dass ihre Geschichte veröffentlicht wird, im Januar wurde sie für einen Preis nominiert und am 3. März sollte bei der Abschlussveranstaltung in der Stadtbücherei die Platzierung verkündet werden.

Davor allerdings musste Miriam – wie die anderen in ihrer Altersklasse nominierten Schülerinnen – noch drei Minuten vorlesen. Trotz ihrer Aufregung trug Miriam den bewegenden Anfang ihrer Geschichte ruhig und sachlich vor: Die 14-jährige Jumana erzählt in der Ich-Form von der Trennung von ihrer Mutter und ihrer Flucht aus Syrien. Das Publikum war spürbar beeindruckt: konzentrierte Stille, während Miriam liest, begeisterter Applaus danach. Und wenig später konnte sie sich über den ersten Platz, das damit verbundene Preisgeld von 100,-€ und einen hübschen Geschenkkorb mit Büchern und Schreibutensilien freuen.

135 Schülerinnen und Schüler haben am JuLip 2018 teilgenommen.  Wie in den letzten Jahren gab es in drei Altersgruppen (10-12 Jahre, 13-15 Jahre und 16-19 Jahre) je vier Preise zu gewinnen, die von den Jurorinnen Isabella Caldart, Sarah Reul und Helga Preugschat ausgewählt wurden. 25 Geschichten wurden in dem JuLiP-Erzählband 2018 veröffentlicht. Ein ganzer Stapel dieser Erzählbände befindet sich seit Dienstag in der Schübü, so dass alle Interessierten die Geschichten dort nachlesen können.

Die Ziehenschule freut sich außerdem über den mit 350,-€ dotierten dritten Förderpreis, den sie dank der zwölf Zusendungen aus der Klasse 7b erhalten hat.

Im Bild sind Miriam Heeßel (rechts) und die weiteren Preisträgerinnen ihrer Altersklasse abgebildet. 

Weitere Infos unter https://julipfrankfurt.wordpress.com/

Text und Bild: Klaus Hirsch

Abitur 2018

Wir wünschen allen diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten bei den anstehenden Klausuren und mündlichen Prüfungen viel Erfolg, starke Nerven und gutes Gelingen! 

Beste Grüße, wir drücken die Daumen!

Text: Christiane Rogler, Schulleiterin; Bilder: Foto AG

Zum Forschen nach Berlin

Sarah Seibert und Hjalmar Brunßen (beide Q2) nahmen zusammen mit Frau Höhler am 22. und 23. Februar 2018 am größten Netzwerktreffen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC teil. Sie erlebten zwei spannende Tage rund um MINT auf der diesjährigen MINT400 in Berlin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Gemeinsam mit insgesamt 50 Lehrkräften und 350 Schülerinnen und Schülern von MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland, nutzten die beiden die zahlreichen Formate wie einen Bildungsmarkt, wissenschaftliche Fachvorträge zu hochaktuellen Themen sowie Tagesworkshops bei über 30 wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in und um Berlin, zum Netzwerken, Lernen und eigenem Forschen.

Sarah beschäftigte sich in ihrem Workshop „Die Physik hinter dem Nobelpreis zur DNA-Struktur“ mit der Röntgenstrukturanalyse, mit deren Hilfe entdeckt wurde, dass die DNA eine Doppelhelix ist. Nach einer (auch ohne Biologieunterricht) gut verständlichen Einführung in die biologischen Aspekte der DNA, konnten die Teilnehmer den Versuch an Hand eines Modells nachvollziehen: Durch Bestrahlen einer kleinen Metallspirale (Radius ca. 0,3 mm) mit einem Laserstrahl erhält man das gleiche Bild, wie wenn man einen Röntgenstrahl auf einen einzelnen DNA-Strang richtet.

In Hjalmars Workshop „Supraleitung und Magnetismus“ hatte er die Möglichkeit, Experimente zu beiden Thematiken durchzuführen. Unter anderem brachte er ein supraleitendes Material mit Hilfe von flüssigem Stickstoff über einem Magneten zum Schweben. Außerdem wurde der Reaktor und das Tieftemperaturlabor vorgestellt, die im selben Forschungsinstitut ansässig waren.

Weitere Veranstaltungen bei der MINT400 waren für die beiden das Programmieren mit „Snap“ in der SAP Youth Digital Night sowie Vorträge zu Mathematik in der Krebsforschung, Neurobiologie, CRISPR/CAS9 und Blockchain.

Fazit der beiden: Obwohl wir auf Grund des umfangreichen Programms leider nicht viel von Berlin selbst gesehen werden konnte, hat sich die weite Anreise gelohnt. Wir haben nette MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler kennengelernt und Neues zu spannenden Themen erfahren. 

Text und Bilder: Ines Höhler

Die FR berichtet

Aus der Frankfurter Rundschau vom 27.02.2018. Sie können den Artikel auch online lesen (externer Link).

Frankfurt schreibt!

Alljährlich veranstaltet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft den Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt!“. Ein Team aus Schülern, Lehrern und Eltern der Ziehenschule stellte sich am 28.Februar in der Aula der Schillerschule den Herausforderungen der deutschen Rechtschreibung. Wörter wie „verhohnepipeln“, „vierjähriger Guckindiewelt“ oder „desavourierend“ brachten die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen. Wie war das noch mal mit der Groß- und Kleinschreibung? Und was wird getrennt geschrieben, was zusammen?

In der Kategorie „Schüler“ belegte Hjalmar Brunßen (Q2) bravourös den ersten Platz, Helen Breitenöder (8f) schrieb sich auf Platz drei. Bei den Eltern erreichte Julia Breitenöder den zweiten Platz. 

Bild 1: S. Ahmad, C. Schulte, C. Kruppa, L. Bassermann, H. Brunßen, J. Breitenöder, H. Breitenöder, S. Malkomes, K. Grommet, J. Zoller, A. Genty-Beckers, D. Molnár. 

Bild 2 in der Mitte: H. Brunßen, J. Breitenöder, H. Breitenöder.

Bilder: Alice Genty-Beckers, Text: Julia Breitenöder

Brassband on Tour

Am 16. Februar präsentierte sich die Brassband der Ziehenschule (Jahrgangsstufen 8 und 9) in der Kulturhalle Münster im Rahmen des Begegnungskonzertes „Schulen in Hessen musizieren“ verschiedensten anderen Ensembles und einer Fachjury.

Bei diesem vom BMU (Bundesverband Musikunterricht) organisierten Regionalkonzert führte die Brassband u. a. nach einer feierlichen Fanfare von R. W. Smith das Stück „Highland Cathedral“ von U. Roever und M. Korb auf. Es gelang der Band auf diese Weise das Publikum mit dem charakteristischen Brassbandsound in seinen Bann zu ziehen.

Die Spielerinnen und Spieler hatten auf jeden Fall einen unterhaltsamen, interessanten und schönen Vormittag!

Text und Bild: Thomas Griesbeck, Michel Eckert

Nachwuchsforscherinnen erfolgreich bei Jugend forscht

Ein spezieller Hut für Blinde schützt vor Gefahren.

Franziska Benzin und Anna-Marie Kötter haben beim diesjährigen Regionalwettbewerb von Jugend forscht mit ihrem Projekt Blindenhut den ersten Platz in der Sparte Arbeitswelt belegt.  Dadurch haben sich die beiden Schülerinnen der Einführungsphase der Ziehenschule für die Teilnahme am zweitägigen Landesentscheid in Darmstadt qualifiziert.

Bei ihrem Projekt haben die beiden Nachwuchswissenschaftlerinnen einen Hut entwickelt, der mit Hilfe von Ultraschallsensoren den Abstand zu Gegenständen misst. Über einen Vibrationsalarm und einem zusätzlichen Piezolautsprecher wird der Träger des Huts vor möglichen Gefahren gewarnt. Gerade für Menschen mit einer Sehbehinderung kann diese Entwicklung eine große Hilfe sein und vor Gefahren schützen. Die Idee des Projekts entstand im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie bei Herrn Dr. Krautwig. Betreut wurden die beiden Schülerinnen von Herrn Flörke.

Einen aktuellen Fernsehbericht zu diesem Projekt finden Sie unter dem folgenden externen Link.
Der Bericht zum Blindenhut beginnt bei 5:54 min.
http://www.rheinmaintv.de/sendungen/video-detailseite/rheinmain-aktuell/vom-16.02.2018/12/

 

Fotos: Senkenberg/Tränkner/rheinmaintv.de

Autorenlesung

Beim diesjährigen Europaschulprojekt zur Leseförderung war der Jugendbuchautor Jochen Till zu Gast in unserer Aula.

Schülerinnen und Schüler berichten von der Lesung am 23.1.2018: 

Nachdem sein Freund, ein Schauspieler, uns einen Teil aus einem seiner älteren Bücher vorgelesen hatte , wurde uns sein frisch geschriebenes Buch vorgestellt: "Luzifer Junior." Darin geht es um einen Jungen, Luzifer Junior, der der Sohn des Teufels ist. Das Problem ist nur, dass Luzifer Junior es gemein findet, wenn Menschen bestraft werden, und weil er immer zu „nett“ ist, wird er als Strafe von der Hölle auf die Erde geschickt, wo er viele Probleme hat. (Lina Khattabi, 6d)

Die Kinder der 6d und 6e durften an diesem Projekt teilnehmen. Es kam der Autor Jochen Till mit dem  Schauspieler Linus König, der aus Jochen Tills Büchern vorgelesen hat. Jochen Till hat  erstmal etwas über sich erzählt. Zum Beispiel wie er zum Schreiben gekommen ist und wie sein erstes Buch heißt. Dann hat er uns drei seiner Bücher vorgestellt und aus jedem Buch wurde ein Abschnitt vorgelesen. Es waren drei Jugendbücher, aber er schreibt auch für Erwachsene. Wir durften jederzeit Fragen stellen, die auch beantwortet wurden. Am Ende durften wir sagen, welches Buch uns am besten gefallen hat und warum. (Leana Oertel, 6d)

Ich fand die Lesung sehr interessant. Der Autor Jochen Till hat nicht selbst vorgelesen, sondern vom Schauspieler Linus König vorlesen lassen. Jochen Till hat sehr viele Bücher geschrieben; außerdem hat er viel übers Bücherschreiben erzählt. Bei einem Jugendbuch mit dem Titel „Fette Ferien“ gab es, weil es sich gut verkauft hat, einen zweiten und einen dritten Band. Der Verlag kann bestimmen, wie das Buch genannt wird, und nannte den zweiten Band „Fiese Ferien“ und den dritten „Ferien, Flirten & Flamingos“ – obwohl es im Text fast keine Flamingos gibt und das Buch eigentlich eher für Jungs ist. Der dritte Band hat sich deshalb dann leider auch nicht mehr gut verkauft. Ich fand die Stellen, die vorgelesen wurden, sehr witzig. (Simon Breitenöder, 6d)

Fotos: Brigitte Bergmann