Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Besuch des französischen Jugendfilmfestivals

Berichte über die Cinéfête 18: „Mein Leben als Zucchini“

Am 9. November waren wir mit der Klasse im Kino und haben den Film „Ma vie de courgette“ gesehen. Der Film handelt von einem Jungen, der ins Waisenheim gebracht wird, nachdem seine Mutter bei einem tragischen Unfall ums Leben gekommen ist. Dort will er nur „Zucchini“ genannt werden, weil ihn seine Mutter immer so genannt hat. Einige Zeit später kommt ein neues Mädchen in das Waisenheim. Das Mädchen heißt Camille und Zucchini verliebt sich sofort in sie. Im Waisenheim wird er oft von dem Polizisten besucht, der den Unfall seiner Mutter untersucht hat. Zucchini malt immer Bilder über sein Leben im Waisenheim für ihn. Am Ende werden Zucchini und Camille von dem Polizisten adoptiert. Dank des Untertitels konnten auch diejenigen, die nicht fließend Französisch sprechen, den ganzen Film verstehen.
Samuel Fischer, 6d

Unsere Klasse, die 5e, hat am 10. November 2017 das französische Jugendfilmfestival „Cinéfête 18“ besucht. Unser Film hieß „Ma vie de Courgette“ und lief in Originalsprache mit deutschen Untertiteln. Er widmet sich dem kleinen Jungen namens Icare oder auch Courgette (= Zucchini) genannt. Als seine Mutter stirbt, fühlt sich Courgette ganz alleine auf der Welt. Das ändert sich, als er im Kinderheim die anderen Kinder kennenlernt. Das sind: Simon, Ahmed, Jujube, Alice, Béatrice und Camille. Besonders das Mädchen Camille wächst im ans Herz und gemeinsam erleben sie einige Abenteuer. Am Ende werden beide von einem Polizisten adoptiert. Uns hat der außergewöhnliche Film gefallen. Er war berührend, traurig aber auch lustig.
Lana Kovac, 5e

Fotos: Alice Genty-Beckers

Berichte aus dem MINT-Bereich


Ziehenschülerinnen gewinnen Technik-Sonderpreis 

Franziska Benzin und Anna-Marie Kötter haben auf der MINT-Messe im hessischen Landtag mit ihrer Erfindung, dem Blindenhut - auch Fledermauskappe genannt - und ihrer tollen Präsentation die Jury überzeugt. Die Ziehenschule kann sich über den mit 500 Euro dotierten Sonderpreis des VDMA (Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbauer) freuen. Mehr...

Fotos und Bericht: Ines Höhler


MINT Girls Camps - Erfahrung

Beatrice Jane Tan besuchte in den Sommerferien 2017 das MINT Girls Camp in Frankfurt. Dieses Camp ist für Mädchen im Alter von 14 bis 16 Jahren geeignet und bietet vielfältige Einblicke in Berufe der Bereiche Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Beatrice berichtet von ihren Erfahrungen auf dem MINT Girls Camp. Mehr...

Text: Beatrice Jane Tan, Foto: Christoph Maitzen

 

Gulag? – was war das gleich noch?

Die düstere Bedeutung dieses Wortes wurde den Schülern des Abiturjahrgangs am Montag, 6.11.17 auf besondere Weise nahegebracht. Bei einer Veranstaltung in der Aula wurde aus dem Buch „Aber der Himmel – grandios“ von Dalia Grinkeviciute vorgelesen, die als 14-Jährige mit ihrer Familie aus Litauen in ein sowjetisches Straflager hinter dem Polarkreis deportiert wurde. Was sie dort erlebte – und wie sie überlebte – schrieb sie heimlich auf und verbarg das Manuskript in einem Einweckglas in ihrem Garten, wo es erst viele Jahrzehnte wiedergefunden und veröffentlicht wurde.

Die Vorleserin Vytene Muschik, Übersetzerin aus Vilnius, wurde von der Journalistin und Künstlerin Friederike Kenneweg aus Berlin unterstützt, die die Lesung durch Klänge, Geräusche und Musik atmosphärisch begleitete. So war die Veranstaltung mehr als nur Geschichtsunterricht, sondern ein literarisches und künstlerisches Gesamterlebnis, das den Schrecken des Gulag auf eindringliche Weise vermittelte und sicher noch lange in Erinnerung bleibt.

Text und Fotos: Robert Heckert

Tischtennis-Stadtmeisterschaften

Zwei von drei Tischtennis-Stadtentscheide gewinnt die Ziehenschule

Am 1. November ging es mit meiner Sportkollegin Frau Maire und 20 Schülerinnen und Schülern zu unseren Nachbarn an das Riedberg-Gymnasium. Dort wurden unter der Regie von Schulsportkoordinatorin Sabine Konietzny wie im vergangen Jahr die Stadtmeisterschaften im Tischtennis ausgespielt. Zum ersten Mal nahmen wir dort mit einer Mädchen- und einer Jungen-Mannschaft im WK III (Jahrgang 2003-2006) teil. Komplettiert wurde die ZS-Tischtennis-Mannschaft mit 7 Schülern aus WK IV (Jahrgang 2005-2008).

Für unsere „Jüngsten“ im WK IV startete das Turnier zunächst mit einem Vielseitigkeits-Wettbewerb, den unser Tischtennis-AG Leiter Dirk Hertsch vorab geübt hatte. Vielen Dank dafür und herzlich willkommen an der Ziehenschule. Herr Hertsch absolviert ab sofort sein Referendariat mit den Fächern Chemie und Informatik an unserer Schule.Während Frau Maire die sieben Jungs bei den vier Disziplinen im Vielseitigkeits-Wettbewerb coachte und anfeuerte, schrieb ich die Mannschaftlisten für die zwei WK III Teams.

Pro Begegnung gegen eine andere Schule werden insgesamt 6 Einzel- und 3 Doppelspiele ausgetragen. Die Spiele gegen die anderen Schulen verliefen für uns äußerst erfolgreich. Beide WKs III konnten wir für uns entscheiden. Neben dem beeindruckenden spielerischen Vermögen unserer Schülerinnen und Schüler imponierte mir besonders, wie fair alle Kinder rund um das Turnier miteinander umgingen. Schiedsrichter waren unnötig, die Spielerinnen und Spieler klärten alles untereinander. Toll!

Unsere WK IV Jungs spielten ebenfalls ein schönes Turnier, mussten aber der Freiherr-vom-Stein Schule und dem Gastgeber Riedberg den Vortritt lassen. Ein herzlicher Dank geht an Marie Weinstein (8b) und Alessandro Pistara (8c), die sehr engagiert halfen, zwei komplette WK III Mannschaften aufzubauen. Mit den beiden ersten Plätzen qualifizieren wir uns für den Regionalentscheid am 24.1.2018 in Bad Soden - Salmünster.

Wer Interesse bekommen hat, an unserer Schule Tischtennis zu spielen, kann gerne donnerstags in der 8. und 9. Stunde in der Tischtennis-AG vorbeischauen.

Chris Helding

Fotos: Chris Helding

Spendenlauf 2017

Der von Herrn Blindow im letzten Jahr ins Leben gerufene Spendenlauf fand am 27.9.17 bereits zum zweiten Mal statt, auf dem Rosegger Sportplatz, direkt an der U-Bahnstation "Fritz-Tarnow-Straße".

Weil der Chef-Organisator Blindow wegen der Abschlußfahrt seines Mathe-LKs nicht vor Ort sein konnte, sprang Sportkollege Stupp ein. Zusammen mit seiner Klasse, der 9a, betreute und zählte er mit Gummibändchen fleißig alle Runden der Läuferinnen und Läufer aller 5. Klassen und die der Klasse 7f.

Da nicht sieben Klassen gleichzeitig auf die Laufbahn geschickt wurden, fanden auf dem „schönsten Kunstrasenplatz Frankfurts“ parallel für jeweils drei Klassen Ballspiele („Völkerball“, „Zombieball“, „11er-Schiessen“ und „Mini-WM“) statt. Geleitet wurden die Spiele vom Parkour-AG-Leiter und Sportlehrer Andreas Engelke und vom Tischtennis-AG-Leiter Dirk Hertsch, der zusätzlich als Fotograf fungierte.

Ein herzlicher Dank geht an Michael Schnitzler, Sportlicher Leiter des BSC SW Frankfurt, der uns die Schlüssel für die Sportanlage zur Verfügung stellte, und damit diesen schönen Event erst möglich machte. Wieviel Geld bei dem Spendenlauf in diesem Jahr zusammen gekommen ist, wird nach den Herbstferien veröffentlicht. Wir danken allen Läuferinnen und Läufern für ihren großartigen Einsatz und heißen sie noch einmal herzlich willkommen an unserer Schule.

Chris Helding

Fotos: Dirk Hertsch

Interview mit Hagar Becker und Max Schönbrodt

Welche Bedeutung hat die Demokratie für Jugendliche heute? Nehmen sie sie als gegeben hin? Sind sie der demokratischen Institutionen überdrüssig - oder halten sie sie für unverzichtbar? Messen sie ihnen einen höheren Wert bei, wenn sie sich bewusst machen, dass die Demokratie hart erkämpft und gegen den Widerstand konservativer Kräfte verteidigt werden musste? Zu diesen Fragen äußern sich Hagar Becker und Max Schönbrodt im Deutschlandfunk Kultur. Die Schülerin und der Schüler der Ziehenschule haben mit dem Leistungskurs Geschichte das Institut für Stadtgeschichte besucht und sich anhand von Quellen mit der 1848er-Revolution in Frankfurt befasst.

Im August 2017 führte der Journalist Paul Stänner ein Interview mit Hagar Becker und Max Schönbrodt, um herauszufinden, ob die historische Perspektive die Haltung der beiden zur Demokratie verändert hat. Das Interview wurde am 17. September 2017 im Rahmen einer Sendung über die Schauplätze der 1848er-Revolution - "Orte der Demokratie" - gesendet. Kurz vor Ende des Interviews, ab Minute 41 im Audio-File, startet der Hagar und Max betreffende Teil. 

Iris Harnischmacher

Audio-File des Interviews:

Link zur Seite der Sendung: Deutschlandfunk Kultur - Orte der deutschen Demokratie

Im herbstlichen Spessart stärker geworden!

Die Themenwoche vom 25. bis zum 29. September 2017 verbrachten alle 6. Klassen der Ziehenschule auf dem im Spessart gelegenen Schullandheim „Wegscheide“.

Das gemeinsame Erleben eines natur- und gruppenbezogenen Programms einerseits (Erkundung des Waldes, Schnitzen im Wald, Basteln von Bommeln, Sportnachmittag mit Turnieren, Lagerfeuerabende mit und ohne Stockbrot, Disco, Fledermausexkursionen, Nachtwanderungen usw.), und des gemeinschaftlichen Lebens in einem Haus andererseits, ermöglichte jeder Klasse, ihre Kooperationskompetenz weiterzuentwickeln und zu stärken.

Text: Alice Genty-Beckers; Fotos: A. Kötter, S. Rost.

Schulgartentag 2017

Am Samstag, dem 30. September, fand bei angenehmen Temperaturen der diesjährige Schulgartentag statt. Bei dem von dem Schulelternbeirat und Herrn Dr. Krautwig organisierten Tag wurden die zahlreichen Beete des Schulgartens für den Winter vorbereitet. Dazu wurde von den zahlreichen fleißigen Helfern aus der Schüler- und Elternschaft eifrig gejätet, geschnitten und gegraben. Zudem wurden viele Köstlichkeiten zum Verkauf angeboten. Ein gemeinsames Grillen stellte den Abschluss des gemeinsamen Tages dar.

Weitere Informationen gibt es auf der Seite der Garten-AG.

Text: P. Löffler, Bilder: Ch. Rogler, K. Grommet.