Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Einladung zum 95. Geburtstag

des Vereins der Freunde und Förderer
am 26.10.2018 ab 20:00 Uhr.

Eingeladen sind alle Eltern, Lehrerinnen und Lehrer und Freunde der Ziehenschule.

Party mit den "Thursday Night Guys"
in der Aula der Ziehenschule.

Wir freuen uns auf anregende Gespräche und alle,
die mit uns zusammen tanzen!

Eintritt: 5,00 €.
Wir danken der Band, die unentgeltlich spielt.
Der Eintritt fließt in Schulprojekte.

Verein der Feunde und Förderer (15.10.2018)

Wegscheide 2018

Bei trockenem, sonnigem Wetter fuhren die vier Busse auf das Gelände der Wegscheide, womit eine schöne Themenwoche für alle begann. Sechs 6. Klassen bezogen ihre zum Teil in diesem Jahr erst fertiggestellten Häuser, und nach dem Auspacken und erstem Mittagessen wanderten einige Gruppen bereits die Teufelsleiter hinunter zum Haselbach, in dem viele Schüler Abkühlung suchten. Im Verlauf einer sonnigen Woche wurden viele schöne Projekt und Ausflüge gemacht. Unter anderem wanderten Klassen nach Bad Orb oder zum Beilstein, andere wiederum machten Specksteinskulpturen oder erkletterten die Baumkronen des Geländes. Auch Imkerei und Bienenkunde standen auf dem Programm sowie Kooperationsspiele. Am Dienstag wurde der traditionelle Sporttag unter der Leitung der Sportlehrer Chris Helding und Roland Carls durchgeführt. Nicht nur an diesem Tag waren die Mentoren eine tatkräftige Unterstützung. Besonderes Lob verdienen auch die kompetenten Sanitäter, die in kleinen und auch größeren Einsatzfällen eine großartige, unverzichtbare Arbeit geleistet haben.

Text und Bilder: LehrerInnen von der Wegscheide Klassenfahrt (28.9.2018)

Survival

In der Themenwoche vor den Herbstferien lernten die Schülerinnen und Schüler der 10f sogenannte Survival-Techniken kennen. Zunächst wurde der fachgerechte Umgang mit Karte und Kompass geübt. Dann wurden Feuerbohrer gebaut, inklusive Bogen, Holzgriff, Bohrholz und Bohrstab. Es bildeten sich Glutnester, so dass Feuer ohne Feuerzeuge oder Streichhölzer entfacht werden konnten. Auch Zunder und Markasit, ein Feuerstein, kamen zum Einsatz. Dazu wurde der sichere Umgang mit Holzwerkzeugen geübt und Techniken zum Baumfällen und Entasten angewendet. Zum Abschluss wurden im Wäldchen des Schulgeländes aus den vorhandenen Materialien Notunterkünfte zur Übernachtung gebaut. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert an dem abwechslungsreichen Programm.

Text und Bild: Dirk Krautwig (25.9.2018)

Lesung

"Ghost" im Literaturhaus

Ghost, so heißt Jason Reynolds neues Werk, in dem es eben um diesen Jungen, Ghost (eigentlich Castle Crenshaw), geht, der in seinem kurzen Leben schon viel (davon) rennen musste, regelmäßig in Schwierigkeiten gerät, nun aber die Bekanntschaft mit Coach Brody macht, der ihn in sein Team aufnimmt. Ob das die Wende in Ghost´s Leben ist? Das fragten sich auch die Schüler*innen der Klasse 9b, als in den letzten Wochen - zumeist gegen Ende des Unterrichts - aus dem Buch Ghost vorgelesen wurde. Wie passend, dass Jason Reynolds zufällig am 19. September im Literaturhaus Frankfurt war, um eben dieses Buch vorzustellen. Für Alle war es der erste Besuch in dieser Frankfurter Institution und auch die erste Begegnung mit einem (englischsprachigen) Autor. Niemand wurde enttäuscht! Jason Reynolds, der schon vor drei Jahren mit seinem Werk When I was the Greatest in Frankfurt zu Gast war, ist eine Erscheinung. Groß, mit tiefer Stimme, einem markanten Akzent und eigentlich immer einem Lächeln parat, das ansteckt. Kurz: Ein authentischer Typ mit der passenden street credibility, da in ärmlichen Verhältnissen in Washington D.C. aufgewachsen und teilweise als Obdachloser in Brooklyn lebend.

Moderiert wurde das Gespräch von Fridtjof Küchemann von der FAZ, mit Unterstützung von Philipp Herold, deutscher Vizemeister im Poetry Slam, der einige Passagen vorlas. Highlight war aber natürlich Jason Reynolds selbst, der gleich zu Beginn die ersten Seiten aus Ghost las. Nach einer knappen Stunde begann die offene Fragerunde und Jason Reynolds beantwortete wirklich jede Frage, ob danach wie reich er sei oder wer seine Lieblingsautoren wären. Fragen konnten auch auf Deutsch gestellt werden, die meisten Schüler jedoch trauten sich und fragten auf Englisch, sicher auch ein Merkmal dafür wie gelungen die Veranstaltung war. Die abschließende Autogramm- und Selfierunde war dementsprechend mit langen Wartezeiten verbunden. Für die Schüler der 9b war es ein tolles Ereignis, „inspirierend“ sei es gewesen. Wir waren zumindest die letzten, die an diesem Tag das Literaturhaus verließen.

Text und Bild: Carsten Herold (19.9.2018)

Tischtennis

Ziehenschüler verteidigen erfolgreich ihren Titel als Stadtmeister

Am 19.9.18 fand in unserer Schule der diesjährige Stadtentscheid im Tischtennis statt. Dieses Turnier durften wir zum ersten Mal ausrichten, weil unsere Mannschaften im letzten Jahr Stadtmeister wurden.

Im Vorfeld hatten wir das große Glück, von unserem Tischtennis Kooperationsverein - dem Turnverein Eschersheim - mit sechs hochwertigen Donic Tischtennisplatten und zahlreichen Banden neu ausgestattet zu werden. Ein riesiger Dank an Dirk Hertsch, den Tischtennis Abteilungsleiter vom TVE und Referendar (Chemie und Informatik) an unserer Schule.

Ursprünglich sollte am 19.9. in drei Wettkampfklassen gespielt werden. Bedauerlicherweise gab es kurzfristig zahlreiche Absagen, so dass unsere Tischtennis Mädchen WK III (2004-2007) und Jungen WK II (2002-2005) nicht zum Einsatz kamen. Deshalb kam nur unsere WK III Jungen (2004-2007) gegen die Freiherr-von-Stein-Schule zu ihrem Spiel um die Stadtmeisterschaft Frankfurts. Beide Mannschaften feierten im letzten Schuljahr große Erfolge. Die F.v.S. gewann mit einem großen Teil der Jungen erstmals den Hessenmeistertitel in der Wettkampfklasse IV, und wir waren im Landesfinale WK III nur der Carl von Weinberg Schule knapp unterlegen.

Das „Mannschaftsgerüst“ vom letzten Jahr mit Alessandro (9c), Mahan (8b), Jakob (9g) und Anour (7f) durfte in der Wettkampfklasse noch einmal antreten. Hinzu kamen die vom Coach Hertsch eingeladenen „Youngster“ Joshua (7b), Leo (5a) und Lian (5b). Für den letztgenannten Schüler Lian hatte sich seine Klasse eine besondere Überraschung ausgedacht. Pünktlich zu seinem Einzelspiel erschien die komplette Klasse mit selbstgebastelten Plakaten, um ihren Mitschüler eindrucksvoll zu unterstützen. Aber nicht nur die 5b, sondern zahlreiche Schülerinnen und Schüler, sowie Kolleginnen und Kollegen nutzten die Chance, die außergewöhnlich talentierten Tischtennisspieler beider Schulen zu beobachten.

Am Ende setzten wir uns in neun hochklassigen, fairen und immer spannenden Spielen mit 7:2 durch und konnten damit erfolgreich unseren Titel verteidigen. Damit qualifizierten wir uns wieder für den Regionalentscheid, der am 5. Dezember in Bad Salmünster ausgetragen wird. Die beiden Ziehenschule Mannschaften, die nicht zum Einsatz kamen, dürfen dort ebenfalls teilnehmen. Damit sind wir beim Regionalentscheid zum ersten Mal mit drei Mannschaften vertreten!

Ein herzliches Dankeschön geht an Schulsportkoordinatorin Sabine Konietzny für die Einladung und Ausrichtung des Turniers und den Fotografen Günther Helding für die schönen Fotos von dem Tischtennis Stadtentscheid an der Ziehenschule.

Text: Chris Helding; Fotos: Fotostudio Helding (19.9.2018)

Blaue Tafel Frankfurt

Die Garten-AG der Ziehenschule auf dem Römer

Schülerinnen und Schüler der Garten-AG der Ziehenschule präsentierten am 13.09.2018 den Garten der Ziehenschule auf dem Frankfurter Römer anlässlich der Blauen Tafel Frankfurt. An dem Stand wurden selbst gezogene Zierkürbisse gezeigt und Experimente zur Untersuchung der Bodenqualität vorgeführt. Sehr beliebt war ein virtueller Rundgang durch den Schulgarten mithilfe einer VR-Brille. Seit mittlerweile acht Jahren können Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule im neuen Schulgarten Gartenbau, Kulturgeschichte der Gärten und Pflanzenkunde lernen. 

Text und Bild: Dirk Krautwig (13.9.2018)

1, 2 und 3

Drei Mannschaften hatten viel Spaß auf zwei Stadtentscheiden

Am Mittwoch, den 12.9.18, fuhren zwei Mädchen-Mannschaften und eine Jungen Mannschaft auf ihre Stadtentscheide im Fußball und Tischtennis. Während Sportkollege Marc Blindow mit sechs Jungs in die U8 zum Riedberg Gymnasium einstieg, fuhren zwei Mädchen Mannschaften mit mir zum Fußball Stadion am Brentanobad.

Tischtennis WK IV (Jungen)

In der großen Sporthalle des Riedberg Gymnasiums fand der Stadtentscheid im Tischtennis der Wettkampfklasse IV (Jahrgang 2006-2009) statt. Für Christian (6a), Joel (6d), Julien (6d), Michael (6d) und Simon (6a) war es die erste Teilnahme an einem „Jugend trainiert für Olympia Wettkampf“. Nur Dennis aus der 7c kannte den Ablauf aus dem letzten Jahr.

Das neu zusammengesetzte WK IV Team verstand sich auf Anhieb sehr gut und musste sich an der Tischtennis Platte nur der favorisierten Freiherr-von-Stein-Schule Team 1 geschlagen geben. Gegen den Gastgeber Riedberg und dem zweiten Team der Freiherr-von-Stein-Schule konnte sie die Spiele für sich entscheiden. Da sie aber leider beim Vielseitigkeitswettbewerb den 4. Platz belegten, reichte es bei der Endwertung „nur“ zu Platz drei. Herr Blindow und die sechs Jungs waren dennoch sehr zufrieden und freuen sich auf weitere Teilnahmen bei den JTFO Wettkämpfen.

Fußball WK II und III (Mädchen)

Im selben Moment, als wir die Sportanlage am Brentanobad erreichten - wo die Mannschaften des FFC Frankfurt und RW Frankfurt zu Hause sind – fuhr der Fußball AG Leiter der Mädchen auf den Parkplatz. Herr Zaun, der die AG mit Frau Benzin seit über einem Jahr ehrenamtlich trainiert, hatte sich extra den Tag freigenommen, um die Mädchen mit zu betreuen. Die Anwesenheit des lizensierten Fußball Lehrers war nicht nur wegen der zwei großen Mannschaften eine riesige Hilfe. Er kannte auch alle Mädchen, entweder aus der AG, oder, weil sie in seiner Mannschaft bei unserem Kooperationspartner spielen - dem FV Eschersheim.

Das Wetter, die Plätze und besonders unsere Mädchen waren an diesem Tag ÜBERRAGEND! Während die älteren Mädchen (WK II 2003-2005) ihre ersten beiden Spiele mit 6:0 (Meisterschule) und 2:0 gegen die Brüder-Grimm-Schule gewannen, ließ auch die jüngere Mannschaft (WK III 2005-2007) nichts anbrennen: Zweimal 4:0 gegen die Helmholtzschule und Freiherr-von-Stein-Schule und 6:0 gegen die Louise-von-Rothschild-Schule.

So kam es zufälligerweise bei beiden Stadtentscheiden zu einem „Finalspiel“ gegen die Ernst-Reuter-Schule II. Zuerst waren die WK II Mädchen an der Reihe.

Wir gingen im Spiel früh in Führung. Doch der erste Gegentreffer nach einem wunderschönen und unhaltbaren Freistoß einer Niederurseler Schülerin brachte unsere Mannschaft sichtbar aus dem Tritt. Ein Unentschieden hätte uns aufgrund der besseren Tordifferenz für den Turniersieg gereicht, doch kurz vor Schluss mussten wir den zweiten Gegentreffer hinnehmen. Deshalb ging der Turniersieg an die Schülerinnen aus der integrierten Gesamtschule.

Unsere WK II Mädchen waren gewarnt und wussten, dass sie die jüngeren Ernst-Reuter-Mädchen auf keinen Fall unterschätzen dürften. Hochkonzentriert gingen sie deshalb in das Spiel und ließen - wie auch den Mannschaften in den ersten drei Spielen - keine Chance. Mit 4:0 gewannen sie die Begegnung und sicherten sich mit vier Siegen und 18:0 Toren zum ersten Mal die Stadtmeisterschaft der WK III Mädchen im Fußball.

Die Mädels und das Trainer Duo waren total aus dem Häuschen und feierten den schönen Erfolg mit   zwei Pokalen. Das Turnier war wie immer bestens organisiert vom Schulsportleiter Steffen Krink.

Ohne das im Bericht erwähnte Eschersheimer Duo Zaun und Benzin wäre diese Leistungsdichte in unseren beiden Mädchen Mannschaften nicht möglich gewesen. Mit viel Einsatz und Empathie trainieren sie jeden Freitag von 13:05 bis 14 Uhr die Mädchen in unserer großen Turnhalle (NT).

Nicht vergessen möchten die Mädchen und ich unsere ehemalige Sportlehrerin/Kollegin Frau Maire, die in den letzten Jahren immer die Mädchen Mannschaften auf den „Jugend trainiert für Olympia Wettkämpfen“ betreute.  Alle waren sich einig, dass Frau Maire großen Anteil an dem heutigen großartigen Erfolg hat.

Die Gruppen

„Les bleus“ WK II: Anja (10f), Greta (10d), Sabrina (9c), Rahel (8d), Anissa (8c), Julijana (8c), Naomi (8c) und Kim (8b)

„Les bleus“ WK III: Merle (8f), Sonna (8d), Naomi (8d), Emeli (8c), Fiona (7f), Luzia (7f), Hannah (7f), Leana (7d) und Laura (5d)

Text: Chris Helding; Fotos: Marc Blindow und Chris Helding (12.9.2018)

Lesung

"Eine Hand voller Sterne" in der Aula

Eine Autorenlesung von Markus Köninger nach dem Roman von Rafik Schami in der Ziehenschule als Europaschulprojekt der Schülerbücherei. 

Am 07.09.2018 besuchte uns der Graphic-Novel-Autor Markus Köninger, um uns seine Version des Buches „Eine Hand voller Sterne“ vorzustellen. 

Nachdem er sich erst einmal vorgestellt und uns über sich selbst erzählt hatte, zeigte er uns den Vorgang seines einjährigen Prozesses, um das Buch „Eine Hand voller Sterne“ von Rafik Schami in eine Graphic Novel umzuwandeln.

Inhaltlich geht es dabei um einen jungen Bäckerssohn aus Syrien, welcher davon träumt, ein Journalist zu werden. Zudem gibt es seine „On-Off-Beziehung“ zu seiner großen Liebe Nadia und man erfährt einiges über das Verhältnis zu seinem Vater, der alles tut, um ihm seine Zukunft zu verplanen.

Nach der Vorstellung [Lesung] gab uns Köninger die einmalige Chance, ihm Fragen zu stellen, unter anderem kam es auch zu einer Live-Zeichenrunde, bei der er nach den Wünschen der Schülerinnen und Schüler auf einem Flipchart zeichnete. Im Großen und Ganzen war die Lesung eine einmalige Erfahrung!

Die Graphic Novel „Eine Hand voller Sterne“ gibt es zur Ausleihe in der Schülerbücherei.

Text: Zahrah Ahmadzai (9c), Robert Ben-Shimon (9c), Dong Woo Kim (9c), Paula Schlosser (9c), Brigitte Bergmann; Bilder: Martina Thalheimer (7.9.2018)

Tennis-Stadtentscheid

Knapp am Triumph vorbeigeschrammt

Am Ende fehlte ein gewonnenes Match – Hauchdünn verpasste das Jungen-Team der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004-2007) beim Frankfurter Tennisstadtentscheid den Einzug in den Regionalentscheid. Mit Siegen gegen die Mannschaften der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule zog die Auswahl der Ziehenschule ins Finale ein. Im Showdown gegen die Schillerschule lautete das knappe Resultat am Ende 5:7.

Großen Kampfgeist zeigte auch das Mädchenteam der Wettkampfklasse III, das in einer starken Konkurrenz den Teams der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule unterlegen war und insgesamt Dritter wurde. Vor allem aber in Bezug auf Mannschaftsgeist und Zusammenhalt zeigten sich beide Teams der Ziehenschule von der besten Seite. In engen Spielsituationen wurde angefeuert und nach einer Niederlage aufgemuntert – getreu dem Motto: Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen.

Text und Bild: Roland Carls (29.8.2018)

Lesung

„Was wir dachten, was wir taten“

Am 11.06.2018 hielt die Autorin Lea Lina Oppermann an der Ziehenschule eine Lesung für die Klassen 8c und 8f, in der sie uns einen Einblick in ihren sehr erfolgreichen ersten Roman „Was wir dachten, was wir taten“ bot. Wegen einer Panne war der ursprüngliche Termin um drei Wochen verschoben worden, weshalb wir noch gespannter waren, was auf uns zukommen würde.

Zunächst waren wir sehr überrascht, denn die meisten hatten sich die Autorin ganz anders vorgestellt. Lea Lina Oppermann ist erst 21 Jahre alt, hat blonde Haare und trug ganz normale Kleidung. Das Buch hat sie sogar während ihres Abiturs geschrieben!

Die Veranstaltung begann damit, dass die Autorin sich und ihren Roman vorstellte und dann zu lesen begann. Sie hatte einen Ausschnitt aus dem Anfang des Buchs gewählt, der einen guten Überblick über die Geschichte, ihren Schreibstil und den Aufbau des Buches verschaffte, aber dennoch nicht zu viel verriet. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die sie in unterschiedlichen Stimmlagen vortrug. Sie handelt von einer Schulklasse, die Opfer eines Amoklaufs wird. Während die Autorin sie vorlas, stellten wir uns die Situation im eingeschlossenen Klassenzimmer vor. Ein richtiges Kopfkino war das. Wie würden wir handeln Wie würden wir uns fühlen? An der wohl spannendsten Stelle hielten wir die Luft an. Die Autorin schaute gebannt in die Menge und … klappte das Buch zu. Wir stöhnten auf. Jeder wollte natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht, aber dafür muss man das Buch selber lesen.

Anschließend durften wir Fragen stellen, welche wir in einer Deutschstunde vorbereitet hatten. So erfuhren wir, dass Lea Lina Oppermann zwei Jahre an dem Roman gearbeitet hat. Die Hälfte der Zeit habe sie zum Korrekturlesen und Überarbeiten gebraucht. Die Idee zu dem Roman sei ihr bei einem Amok-Alarm in ihrer eigenen Schule gekommen, bei dem aber zum Glück nichts passiert sei. Außerdem verriet die Autorin, dass sie gerade an einem zweiten Buch arbeite. Wie es heißen und wann es erscheinen soll, ließ sie aber offen.

Am Schluss konnte man sich noch ein Autogramm bei der sympathischen Autorin holen. Einige der Schüler haben das Buch auch schon gelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch und eine Empfehlung für jeden, der die Spannung und den Nervenkitzel liebt.

Text: Sarah Ertel, Ellen Qiu, Renata Scharnagl, Mattea Witte (Klasse 9f); Bilder: Tanja Rettinger (26.08.2018)