Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Schule ab sofort geschlossen

Die Schule ist heute, 15.10.2018,
ab sofort (12:00 Uhr) geschlossen,
wegen defekter Brandmeldeanlage.

Am 16.10.2018 findet der Unterricht nach Plan statt.

Christiane Rogler
Schulleiterin

95. Geburtstag

des Vereins der Freunde und Förderer
am 26.10.2018 ab 20:00 Uhr.

Wir laden alle Eltern, Lehrer und Freunde der Ziehenschule ein.

Party mit den "Thursday Night Guys"
in der Aula der Ziehenschule.

Wir freuen uns auf anregende Gespräche und alle,
die mit uns zusammen tanzen!

Eintritt: 5,00 €.
Wir danken der Band, die unentgeltlich spielt.
Der Eintritt fließt in Schulprojekte.

Verein der Feunde und Förderer (15.10.2018)

Survival

In der Themenwoche vor den Herbstferien lernten die Schülerinnen und Schüler der 10f sogenannte Survival-Techniken kennen. Zunächst wurde der fachgerechte Umgang mit Karte und Kompass geübt. Dann wurden Feuerbohrer gebaut, inklusive Bogen, Holzgriff, Bohrholz und Bohrstab. Es bildeten sich Glutnester, so dass Feuer ohne Feuerzeuge oder Streichhölzer entfacht werden konnten. Auch Zunder und Markasit, ein Feuerstein, kamen zum Einsatz. Dazu wurde der sichere Umgang mit Holzwerkzeugen geübt und Techniken zum Baumfällen und Entasten angewendet. Zum Abschluss wurden im Wäldchen des Schulgeländes aus den vorhandenen Materialien Notunterkünfte zur Übernachtung gebaut. Die Schülerinnen und Schüler zeigten sich interessiert an dem abwechslungsreichen Programm.

Text und Bild: Dirk Krautwig (25.9.2018)

Lesung

"Ghost" im Literaturhaus

Ghost, so heißt Jason Reynolds neues Werk, in dem es eben um diesen Jungen, Ghost (eigentlich Castle Crenshaw), geht, der in seinem kurzen Leben schon viel (davon) rennen musste, regelmäßig in Schwierigkeiten gerät, nun aber die Bekanntschaft mit Coach Brody macht, der ihn in sein Team aufnimmt. Ob das die Wende in Ghost´s Leben ist? Das fragten sich auch die Schüler*innen der Klasse 9b, als in den letzten Wochen - zumeist gegen Ende des Unterrichts - aus dem Buch Ghost vorgelesen wurde. Wie passend, dass Jason Reynolds zufällig am 19. September im Literaturhaus Frankfurt war, um eben dieses Buch vorzustellen. Für Alle war es der erste Besuch in dieser Frankfurter Institution und auch die erste Begegnung mit einem (englischsprachigen) Autor. Niemand wurde enttäuscht! Jason Reynolds, der schon vor drei Jahren mit seinem Werk When I was the Greatest in Frankfurt zu Gast war, ist eine Erscheinung. Groß, mit tiefer Stimme, einem markanten Akzent und eigentlich immer einem Lächeln parat, das ansteckt. Kurz: Ein authentischer Typ mit der passenden street credibility, da in ärmlichen Verhältnissen in Washington D.C. aufgewachsen und teilweise als Obdachloser in Brooklyn lebend.

Moderiert wurde das Gespräch von Fridtjof Küchemann von der FAZ, mit Unterstützung von Philipp Herold, deutscher Vizemeister im Poetry Slam, der einige Passagen vorlas. Highlight war aber natürlich Jason Reynolds selbst, der gleich zu Beginn die ersten Seiten aus Ghost las. Nach einer knappen Stunde begann die offene Fragerunde und Jason Reynolds beantwortete wirklich jede Frage, ob danach wie reich er sei oder wer seine Lieblingsautoren wären. Fragen konnten auch auf Deutsch gestellt werden, die meisten Schüler jedoch trauten sich und fragten auf Englisch, sicher auch ein Merkmal dafür wie gelungen die Veranstaltung war. Die abschließende Autogramm- und Selfierunde war dementsprechend mit langen Wartezeiten verbunden. Für die Schüler der 9b war es ein tolles Ereignis, „inspirierend“ sei es gewesen. Wir waren zumindest die letzten, die an diesem Tag das Literaturhaus verließen.

Text und Bild: Carsten Herold (19.9.2018)

Blaue Tafel Frankfurt

Die Garten-AG der Ziehenschule auf dem Römer

Schülerinnen und Schüler der Garten-AG der Ziehenschule präsentierten am 13.09.2018 den Garten der Ziehenschule auf dem Frankfurter Römer anlässlich der Blauen Tafel Frankfurt. An dem Stand wurden selbst gezogene Zierkürbisse gezeigt und Experimente zur Untersuchung der Bodenqualität vorgeführt. Sehr beliebt war ein virtueller Rundgang durch den Schulgarten mithilfe einer VR-Brille. Seit mittlerweile acht Jahren können Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule im neuen Schulgarten Gartenbau, Kulturgeschichte der Gärten und Pflanzenkunde lernen. 

Text und Bild: Dirk Krautwig (13.9.2018)

Lesung

"Eine Hand voller Sterne" in der Aula

Eine Autorenlesung von Markus Köninger nach dem Roman von Rafik Schami in der Ziehenschule als Europaschulprojekt der Schülerbücherei. 

Am 07.09.2018 besuchte uns der Graphic-Novel-Autor Markus Köninger, um uns seine Version des Buches „Eine Hand voller Sterne“ vorzustellen. 

Nachdem er sich erst einmal vorgestellt und uns über sich selbst erzählt hatte, zeigte er uns den Vorgang seines einjährigen Prozesses, um das Buch „Eine Hand voller Sterne“ von Rafik Schami in eine Graphic Novel umzuwandeln.

Inhaltlich geht es dabei um einen jungen Bäckerssohn aus Syrien, welcher davon träumt, ein Journalist zu werden. Zudem gibt es seine „On-Off-Beziehung“ zu seiner großen Liebe Nadia und man erfährt einiges über das Verhältnis zu seinem Vater, der alles tut, um ihm seine Zukunft zu verplanen.

Nach der Vorstellung [Lesung] gab uns Köninger die einmalige Chance, ihm Fragen zu stellen, unter anderem kam es auch zu einer Live-Zeichenrunde, bei der er nach den Wünschen der Schülerinnen und Schüler auf einem Flipchart zeichnete. Im Großen und Ganzen war die Lesung eine einmalige Erfahrung!

Die Graphic Novel „Eine Hand voller Sterne“ gibt es zur Ausleihe in der Schülerbücherei.

Text: Zahrah Ahmadzai (9c), Robert Ben-Shimon (9c), Dong Woo Kim (9c), Paula Schlosser (9c), Brigitte Bergmann; Bilder: Martina Thalheimer (7.9.2018)

Tennis-Stadtentscheid

Knapp am Triumph vorbeigeschrammt

Am Ende fehlte ein gewonnenes Match – Hauchdünn verpasste das Jungen-Team der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004-2007) beim Frankfurter Tennisstadtentscheid den Einzug in den Regionalentscheid. Mit Siegen gegen die Mannschaften der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule zog die Auswahl der Ziehenschule ins Finale ein. Im Showdown gegen die Schillerschule lautete das knappe Resultat am Ende 5:7.

Großen Kampfgeist zeigte auch das Mädchenteam der Wettkampfklasse III, das in einer starken Konkurrenz den Teams der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule unterlegen war und insgesamt Dritter wurde. Vor allem aber in Bezug auf Mannschaftsgeist und Zusammenhalt zeigten sich beide Teams der Ziehenschule von der besten Seite. In engen Spielsituationen wurde angefeuert und nach einer Niederlage aufgemuntert – getreu dem Motto: Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen.

Text und Bild: Roland Carls (29.8.2018)

Lesung

„Was wir dachten, was wir taten“

Am 11.06.2018 hielt die Autorin Lea Lina Oppermann an der Ziehenschule eine Lesung für die Klassen 8c und 8f, in der sie uns einen Einblick in ihren sehr erfolgreichen ersten Roman „Was wir dachten, was wir taten“ bot. Wegen einer Panne war der ursprüngliche Termin um drei Wochen verschoben worden, weshalb wir noch gespannter waren, was auf uns zukommen würde.

Zunächst waren wir sehr überrascht, denn die meisten hatten sich die Autorin ganz anders vorgestellt. Lea Lina Oppermann ist erst 21 Jahre alt, hat blonde Haare und trug ganz normale Kleidung. Das Buch hat sie sogar während ihres Abiturs geschrieben!

Die Veranstaltung begann damit, dass die Autorin sich und ihren Roman vorstellte und dann zu lesen begann. Sie hatte einen Ausschnitt aus dem Anfang des Buchs gewählt, der einen guten Überblick über die Geschichte, ihren Schreibstil und den Aufbau des Buches verschaffte, aber dennoch nicht zu viel verriet. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die sie in unterschiedlichen Stimmlagen vortrug. Sie handelt von einer Schulklasse, die Opfer eines Amoklaufs wird. Während die Autorin sie vorlas, stellten wir uns die Situation im eingeschlossenen Klassenzimmer vor. Ein richtiges Kopfkino war das. Wie würden wir handeln Wie würden wir uns fühlen? An der wohl spannendsten Stelle hielten wir die Luft an. Die Autorin schaute gebannt in die Menge und … klappte das Buch zu. Wir stöhnten auf. Jeder wollte natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht, aber dafür muss man das Buch selber lesen.

Anschließend durften wir Fragen stellen, welche wir in einer Deutschstunde vorbereitet hatten. So erfuhren wir, dass Lea Lina Oppermann zwei Jahre an dem Roman gearbeitet hat. Die Hälfte der Zeit habe sie zum Korrekturlesen und Überarbeiten gebraucht. Die Idee zu dem Roman sei ihr bei einem Amok-Alarm in ihrer eigenen Schule gekommen, bei dem aber zum Glück nichts passiert sei. Außerdem verriet die Autorin, dass sie gerade an einem zweiten Buch arbeite. Wie es heißen und wann es erscheinen soll, ließ sie aber offen.

Am Schluss konnte man sich noch ein Autogramm bei der sympathischen Autorin holen. Einige der Schüler haben das Buch auch schon gelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch und eine Empfehlung für jeden, der die Spannung und den Nervenkitzel liebt.

Text: Sarah Ertel, Ellen Qiu, Renata Scharnagl, Mattea Witte (Klasse 9f); Bilder: Tanja Rettinger (26.08.2018)