Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Tennis-Stadtentscheid

Knapp am Triumph vorbeigeschrammt

Am Ende fehlte ein gewonnenes Match – Hauchdünn verpasste das Jungen-Team der Wettkampfklasse III (Jahrgänge 2004-2007) beim Frankfurter Tennisstadtentscheid den Einzug in den Regionalentscheid. Mit Siegen gegen die Mannschaften der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule zog die Auswahl der Ziehenschule ins Finale ein. Im Showdown gegen die Schillerschule lautete das knappe Resultat am Ende 5:7.

Großen Kampfgeist zeigte auch das Mädchenteam der Wettkampfklasse III, das in einer starken Konkurrenz den Teams der Lessing- und Anna-Schmidt-Schule unterlegen war und insgesamt Dritter wurde. Vor allem aber in Bezug auf Mannschaftsgeist und Zusammenhalt zeigten sich beide Teams der Ziehenschule von der besten Seite. In engen Spielsituationen wurde angefeuert und nach einer Niederlage aufgemuntert – getreu dem Motto: Man gewinnt zusammen und man verliert zusammen.

Text und Bild: Roland Carls (29.8.2018)

Lesung von Lea Lina Oppermann

„Was wir dachten, was wir taten“

Am 11.06.2018 hielt die Autorin Lea Lina Oppermann an der Ziehenschule eine Lesung für die Klassen 8c und 8f, in der sie uns einen Einblick in ihren sehr erfolgreichen ersten Roman „Was wir dachten, was wir taten“ bot. Wegen einer Panne war der ursprüngliche Termin um drei Wochen verschoben worden, weshalb wir noch gespannter waren, was auf uns zukommen würde.

Zunächst waren wir sehr überrascht, denn die meisten hatten sich die Autorin ganz anders vorgestellt. Lea Lina Oppermann ist erst 21 Jahre alt, hat blonde Haare und trug ganz normale Kleidung. Das Buch hat sie sogar während ihres Abiturs geschrieben!

Die Veranstaltung begann damit, dass die Autorin sich und ihren Roman vorstellte und dann zu lesen begann. Sie hatte einen Ausschnitt aus dem Anfang des Buchs gewählt, der einen guten Überblick über die Geschichte, ihren Schreibstil und den Aufbau des Buches verschaffte, aber dennoch nicht zu viel verriet. Die Geschichte wird aus drei verschiedenen Perspektiven erzählt, die sie in unterschiedlichen Stimmlagen vortrug. Sie handelt von einer Schulklasse, die Opfer eines Amoklaufs wird. Während die Autorin sie vorlas, stellten wir uns die Situation im eingeschlossenen Klassenzimmer vor. Ein richtiges Kopfkino war das. Wie würden wir handeln Wie würden wir uns fühlen? An der wohl spannendsten Stelle hielten wir die Luft an. Die Autorin schaute gebannt in die Menge und … klappte das Buch zu. Wir stöhnten auf. Jeder wollte natürlich wissen, wie das Ganze ausgeht, aber dafür muss man das Buch selber lesen.

Anschließend durften wir Fragen stellen, welche wir in einer Deutschstunde vorbereitet hatten. So erfuhren wir, dass Lea Lina Oppermann zwei Jahre an dem Roman gearbeitet hat. Die Hälfte der Zeit habe sie zum Korrekturlesen und Überarbeiten gebraucht. Die Idee zu dem Roman sei ihr bei einem Amok-Alarm in ihrer eigenen Schule gekommen, bei dem aber zum Glück nichts passiert sei. Außerdem verriet die Autorin, dass sie gerade an einem zweiten Buch arbeite. Wie es heißen und wann es erscheinen soll, ließ sie aber offen.

Am Schluss konnte man sich noch ein Autogramm bei der sympathischen Autorin holen. Einige der Schüler haben das Buch auch schon gelesen. Es ist wirklich ein tolles Buch und eine Empfehlung für jeden, der die Spannung und den Nervenkitzel liebt.

Text: Sarah Ertel, Ellen Qiu, Renata Scharnagl, Mattea Witte (Klasse 9f); Bilder: Tanja Rettinger (26.08.2018)

Städtische Bundesjugendspiele

Finalentscheid

Julian Hepurn (8a) wird Stadtmeister und
Naomi Tesfay Zemichael (8d) erreicht Platz 3

Der StadtschülerInnenrat lud alle Schulen Frankfurts zum ersten Bundesjugendspiel-Finalentscheid auf der Bezirkssportanlage an der Hahnstraße ein. Die Organisation für diesen Wettkampf übernahm der stellv. Stadtschulsprecher Gianluca Guccione, der vor seiner schweren Knieverletzung selbst ein begeisterter Leichtathlet und der „Motor“ dieser Veranstaltung war.

Ursprünglich sollten ausschließlich die SiegerInnen ihrer Jahrgangsstufen bei den schulinternen Bundesjugendspielen (BJS) für den Wettkampf gemeldet werden. Weil im Vorfeld aber schnell klar war, dass einige Schulen mit ihren SchülerInnen nicht teilnehmen würden, durfte ich nach Rücksprache mit Gianluca unsere Top 3 der jeweiligen Jahrgangsstufe melden.

Mit 11 SchülerInnen ging es am 20. August auf den sehr gut organisierten Wettkampf an die Hahnstraße. Die Wetterbedingungen waren optimal. Die Messungen an den vier Stationen: Sprint, Weitwurf, Weitsprung und 800m Lauf übernahmen Schiedsrichter des Hessischen Leichtathletik-Verbands.

Obwohl in unserer Mannschaft nur drei SchülerInnen die Leichtathletik im Verein ausüben, platzierten sich unsere TeilnehmerInnen in allen vier Disziplinen weit vorne.

So war es am Ende nur eine kleine Überraschung, dass wir in der U14 mit Julian den Stadtmeister und Naomi bei den U14 Mädchen den 3. Platz erreichten.

Die Siegerehrung übernahm Diana Sujew von der LG Eintracht Frankfurt und EM Teilnehmerin auf den 1.500m in Berlin.

Sogar die Neue Presse interessierte sich für den 1. BJS-Finalentscheid und schrieb einen Artikel über diese Veranstaltung (externer Link).

Ein herzliches Dankeschön geht an: Paula (8b), Naomi (8d), Leana (7d), Marisa (8d), Lilli (8d), Julijana (8c), Julian (8a), Ole (7a), Laurin (6d), Maximilian (8b) und Ege (8a) für den spannenden Wettkampf und die vielen guten Leistungen.

Text und Fotos: Chris Helding (20.8.2018)

Themenkonferenz

Umgang mit sich religiös radikalisierenden Jugendlichen

Wir wissen, dass sich Radikalisierung besonders im frühen Stadium des Prozesses abwenden lässt, wenn extremistische Weltbilder und ideologische Muster noch nicht verfestigt sind. Dieses Themenfeld hat für uns als Schule nach wie vor erhebliche pädagogische Bedeutung. Herr Sinning (FFGI, Frankfurter Forschungszentrum Globaler Islam) hat in einem Vortrag im Rahmen einer Themenkonferenz am 16.08.2018 Informationen über "Warnsignale" bei sich radikalisierenden Jugendlichen gegeben und anhand von Fallbeispielen das Feld ausgelotet, mit diesen Herausforderungen umzugehen. In Arbeitsgruppen wurde an konkreten Fallbeispielen angeregt diskutiert und im abschließenden Plenum mögliche Lösungen vorgestellt. Es wurden den Teilnehmern Tipps, Beratungsstellen, viele wertvolle Informationen an die Hand gegeben und die Grundhaltung zum dialogischen Handeln bestärkt.

Text und Foto: C. Rogler (16.08.2018)

Wissenschaftstag 2018

Hochschullehrer zu Gast an der Ziehenschule

Im Rahmen der Themenwoche fand am Mittwoch vor den Sommerferien der Wissenschaftstag für die Qualifikationsphase 2  statt. Hierzu kamen vier Wissenschaftler der Goethe-Universität Frankfurt an die Ziehenschule, um den Schülerinnen und Schülern den aktuellen Stand der Forschung näherzubringen.

In einer Plenumsveranstaltung in der Aula stellte Herr Dr. Axel Kohler mit seinem Vortrag   - Wissenschaftliches Denken in Zeiten von Fake News, Trump und Co – die grundlegenden Prinzipien von wissenschaftlicher Arbeit dar.

Im Anschluss an die Plenumsveranstaltung konnten die Schülerinnen und Schüler nach ihren eigenen Interessensschwerpunkt einen von drei parallel stattfindenden Vorträgen wählen.

Privatdozent Dr. Christian Kell präsentierte den Schülerinnen und Schülern in seinem Vortrag - Sprechen, Sprache, Spracherwerb – die Erkenntnisse in der  neuronalen Sprachforschung. Dabei erzählte er aus seinem Alltag aus der Uniklinik und demonstrierte anhand von Videos die Vorgehensweise zur Ortung des Sprachzentrums bei Operationen am offenen Gehirn bei der Behandlung von Tumoren.

- Neutronensterne und Quarks -Astrophysik in der Grundlagenforschung –hieß das Thema, das Herr Prof. Dr. J. Schaffner-Bielich vom Institut für Theoretische Physik vorstellte. Die Schülerinnen und Schülern erhielten einen Einblick in die ersten Sekunden nach dem Urknall und die dabei entstandene Vielfalt von Elementarteilchen.

Herr Prof. Dr. Leo Peichl stellte den Schülerinnen und Schülern mit seinem Vortrag - Unterschiedliche Blicke in die Welt: Wie Säugetiere Farben sehen – vor, wie sich Säugetiere aufgrund ihrer Lebensräume entsprechend derer Herausforderungen angepasst und weiterentwickelt haben.

Die Schülerinnen und Schüler blicken auf einen kurzweiligen und erkenntnisreichen Tag zurück. Ein großer Dank gilt Herrn Rainer Gläsel, der gemeinsam mit Herrn Löffler diesen Tag im Rahmen des Projekts Brückenschlagen der Goethe-Universität organisiert hat.

Text und Fotos: Patrick Löffler (Juni 2018)

Wahrer Hauptgewinn

Erster Platz beim „Henninger Turm Kreativ-Wettbewerb“

Das Schuljahr 2017/18 endete für die Klassen 5b, 5c, 5d und 5e mit einem wahren Hauptgewinn!

Unter der Leitung von Frau Thormann, Frau Hübner und Frau Zorbach hatten die Klassen am Kreativ-Wettbewerb „Henninger Turm – Wahrzeichen, Inspiration, Dein Kunstwerk“ teilgenommen und dafür im Kunstunterricht zwei- und dreidimensionale Gemeinschafts-Kunstwerke erstellt. Diese schmückten bereits auf der Vernissage im Mai das Mensa-Foyer.

Im Juni zogen die Kunstwerke dann in die Villa Henninger um, wo sie von einer Jury bewertet und aus insgesamt ca. 70 Einsendungen (aus den verschiedensten Frankfurter Schulen) als Sieger auserwählt wurden. Und dieser Sieg zahlt sich im wahrsten Sinne des Wortes aus, denn er wurde mit einem Preisgeld von 10.000€ belohnt!

So fuhren wir mit einer buntgemischten Gruppe aus Schülerinnen und Schülern, Eltern, Kunstlehrerinnen und der Schulleiterin, Frau Rogler, in der letzten Schulwoche vor den Sommerferien noch spontan zum neuen Henniger Turm, wo wir auf der Aussichtplattform im 34. Stock mit Panoramablick über Frankfurt, stolz unseren Gewinn entgegennahmen. 

Text und Bilder: Melina Zorbach (18.08.2018)

Bericht der Hessischen Schülerakademie

Während der Sommerferien habe ich 10 Tage an der Hessischen Schülerakademie (hsaka, siehe http://www.hsaka.de) für die Mittelstufe auf Burg Fürsteneck teilgenommen - aber was ist das überhaupt? An der hessischen Schülerakademie nehmen Schülerinnen und Schüler aus ganz Hessen teil, die in den Ferien intensiv zu verschiedenen Themen arbeiten, die in der Schule so nicht unterrichtet werden.

Jede*r belegt einen von 5 Hauptkursen, die jedes Jahr wechseln, und 2 Wahlkurse. Dieses Jahr gab es die Hauptkurse Mathematik, Physik, Chemie und Biologie und bei den Wahlkursen Debattieren, Sport, Chor, Kammermusik und Stancel Art (Graffiti Bilder).

Ich war im Hauptkurs „Kunst und Kultur“, der sich aus 13 Schüler*innen und zwei Teamleiter*innen zusammensetzte. Vor den Sommerferien sollten alle 60 Teilnehmer*innen der Akademie etwas für ihre Hauptkurse vorbereiten, in unserem Kurs jeweils eine kleine Performance über uns selbst. Keine ganze einfache Aufgabe, wenn man originell sein will. Ich habe eine kleine PowerPoint Präsentation über mich gemacht, andere aus meinem Kurs haben etwas auf dem Klavier und der Geige vorgespielt oder etwas gesungen. Die beste Idee fand ich, dass eine Kursteilnehmerin eine Gebrauchsanweisung von sich angefertigt hat.

Ich habe die Wahlkurse „Wie wir die Zeit bewegen, wie die Zeit uns bewegt“ (auch Sport genannt) und „Kammermusik“ belegt. Im Sportkurs haben wir verschiede Sportarten aus verschiedenen Zeiten ausprobiert, wie Gruppentanz, Parkour und Capoeira. Da ich Cello spiele, habe ich mich in den Kurs „Kammermusik“ eingeschrieben.

Während unserer Freizeit gab es weitere Angebote, wie zum Beispiel das gemeinsame Schauen des Fußballspiels zwischen Deutschland und Korea oder ein Lagerfeuer. Was mittlerweile zur Tradition der Akademie gehört, ist, dass allen, die wollen, Kontratanz beigebracht wird. Kontratanz ist ein altenglischer Gassentanz, der wirklich Spaß macht, selbst Jungs. Am vorletzten Tag gibt es eine Abschlussparty und am Tag der Abreise kommen alle Eltern, Großeltern, einige Lehrer und Geschwisterkinder. Wir Teilnehmer der Akademie zeigen ihnen, was wir erarbeitet haben. Ich habe in der Akademie Freundschaften fürs Leben geschlossen und viele andere tolle Leute kennen gelernt. Ich kann die Hessischen Schülerakademie nur weiterempfehlen.

Wenn ihr einen Eindruck von der diesjährigen Hsaka bekommen wollt, schaut euch das folgende Video an: https://www.youtube.com/watch?v=2R2TzApXVN0. An einem Tag war sogar die Presse da und hat uns gefilmt.

Text: Anouk Niederberger, Klasse 9g (15.8.2018)

Kinder und Jugendliche sollen abseits von Schule und Stress lernen, wissenschaftliche Fragen beantworten und kreativ arbeiten. Wie die Umsetzung funktioniert, zeigt die Schülerakademie auf Burg Fürsteneck in der Rhön.

Fotos: hsaka. 

Guten Start

Das Kollegium der Ziehenschule wünscht allen Schülerinnen und Schülern einen guten Start und ein erfolgreiches Schuljahr 2018/2019.

Text und Foto: Patrick Löffler (04.08.2018)

Ziehenschule Sportfest

18.6.-20.6.2018

Drei schöne sonnige Sporttage liegen hinter uns. Als Organisator des Sportfests bereitet es mir eine große Freude, da alle „Rädchen“ ineinandergriffen.

Der Präsident vom SV Heddernheim Jonny Hahn und der Platzwart Franco reservierten uns die Sportanlage an der Brühlwiese für drei Tage exklusiv. Die Plätze und Kabinen fanden wir an jedem Morgen in einem einwandfreien Zustand vor. Ivica Duvnjak, der Vorstandvorsitzende vom FC Croatia Frankfurt, stellte uns einen riesigen Pavillon als Sonnenschutz für unsere Schülerinnen und Schüler zur Verfügung.

Das Ehepaar Wagner, die die Vereinsgaststätte vom SV Heddernheim bewirtschaften, öffneten für uns jeden Tag ihre Tür, damit wir unsere Getränke für die Helferinnen und Helfer kaltstellen konnten und die Ergebnisse der Bundesjugendspiele direkt eingeben konnten. Dadurch war es zum ersten Mal möglich, die erfolgreichsten Schülerinnen und Schüler gleich am Ende des Sporttags auszuzeichnen.

Die Vorsitzenden unseres Fördervereins (VFF) standen jeden Tag mit einem Stand auf der Sportanlage und verkauften leckere Snacks und Getränke an die Kinder. Die Einnahmen davon werden wieder in unterschiedliche Schulprojekte fließen, die den Schulalltag der Schülerinnen und Schüler besser, interessanter und schöner machen. Den Damen vom VFF war es auch zu verdanken, dass Zumba Trainerin Lea Träxler  -  wie im letzten Jahr  - mit ihren Workouts für eine besondere Attraktion sorgte.

Eröffnet wurde das Sportfest von unseren Jüngsten, der Jahrgangsstufe 5, am Montag. Die Wettkampfrichter waren an diesem Tag die komplette Klasse 8c. Mit viel Einsatz und Geduld stoppten sie die Zeiten beim Sprint und maßen die Weiten beim Schlagwurf und Weitsprung. Einen ebenso ausgezeichneten Job machten einen Tag später die 9d bei den Sechstklässlern und die 9c am Mittwoch bei der Jahrgangsstufe 7. Die Oberaufsicht bei den BJS Disziplinen übernahmen die Lehrer Blindow, Hertsch, Maire, Ix, Sitko und Wenzel. Bei den Sportspielen: Fußball, Korbball und Floorball kamen Oberstufenschüler und die lizenzierten Fußballschiedsrichter: Niklas (9d) Omar (Q2), Najim (Q4) und Nabil (Fußball AG Leiter) zum Einsatz. Bei kleineren Blessuren waren unsere Schulsanitäter sofort zur Stelle, und von größeren Verletzungen wurden wir zum Glück komplett verschont.

Die Fotografen Günther Helding (18.6.) und Dirk Hertsch (19.6. und 20.6) machten nicht nur die zahlreichen Klassenfotos mit dem Motto „Fußball WM 2018“, sondern fingen auch viele schöne Momente mit ihren Kameras ein. Siehe hierzu auch die gelungenen Klassenfotos

Schlusspunkt eines jeden Tages waren die Siegerehrungen. Für die drei Sieger der Turniere gab es Wanderpokale, für die drei Jahrgangsbesten Mädchen und Jungen bei den Bundesjugendspielen Medaillen und Urkunden.

Text: Chris Helding; Fotos: Günther Helding und Dirk Hertsch (20.06.2018)

Rudern

„Ziehen-Vierer“ rudert zu Gold in Hanau

Am 9. und 10. Juni 2018 fand in Hanau auf dem Main der Landesentscheid der hessischen Schulen im Rudern statt.

Die Mannschaft der Ziehenschule wurde im Rahmen einer Talentsichtung des Schulruderzentrums gebildet. Die vier Mädchen der Wettkampfklasse III: Marisa Wildner, Lynn Krakow, Shirin Treue, Juliane Gassmann mit Steuermann Philippe Seelmann machten ihre ersten Ruderschläge im April und empfahlen sich durch ihre gute Entwicklung in der Talentfördergruppe für einen Start beim Landesentscheid im Viererboot.

Bei hochsommerlichen Temperaturen konnte das Quintett bereits am 9.6. im Vorlauf die schnellste Zeit errudern und sich mit langen wuchtigen Schlägen sowie funktionierender Teamarbeit für das Finale der schnellsten Boote Hessens qualifizieren.

Der Paukenschlag folgte einen Tag später im ausgetragenem Finale. Dort gelang dem „Ziehen-Vierer“ der deutliche Sieg über die Boote aus Kassel, Limburg und der Schillerschule Frankfurt.

Belohnt wurden Philippe und seine Mannschaft mit Medaillen und Siegershirts.

Betreuer und Eltern waren sich einig, dass dieser Erfolg das große Potential der Mannschaft in der neu erlernten Sportart Rudern zeigt und freuen sich auf eine weitere Zusammenarbeit mit dem Schulruderzentrum durch die Frankfurter Rudergesellschaft Germania.

Bericht: Max Schreiber; Fotos: Frau Krakow, Chris Helding

Dank und Ausblick

Ein herzlicher Dank geht an Herrn Kart, Leiter des Schulruderzentrums, der in der letzten Fachkonferenz das Schulprojekt Rudern den Sportkolleginnen und Kollegen vorstellte und alle sofort davon begeisterte. Ein Woche war sein Team im Sportunterricht der Jahrgangsstufe 7 mit ihren Ruderergometern. Zahlreiche Schülerinnen und Schüler nahmen daraufhin das Angebot wahr und schnupperten beim Rudern herein. Die oben genannten Schüler qualifizierten sich für den Landesentscheid.

Wie geht es an der Ziehenschule mit dem Rudern weiter?

Johannes Karg und sein Team werden uns nach den Herbstferien wieder besuchen.

Wir sind gespannt, ob wir 2019 mit weiteren Booten an den Start gehen.

Ein ebenso großes Dankeschön geht an meinen lieben Kollegen und Rudertrainer Max Schreiber für sein großartiges Engagement für unseren Schulsport. Herzlichen Glückwunsch zu seinem Examen und viel Glück an der Carl von Weinberg Schule. Die bekommen einen Top-Lehrer.

Chris Helding, Schulsportleiter (22.06.2018)