Willkommen auf der Homepage der Ziehenschule

Ziehenschule erfolgreich bei Mathematik- Olympiade

Wieder gehörte die Ziehenschule zu den erfolgreichsten Schulen Hessens bei der Mathematik-Olympiade. Nur drei Schulen aus ganz Hessen konnten mehr Schülerinnen und Schüler in die Endrunde schicken. Zur hessischen Endrunde Ende Februar waren 6 Schülerinnen und Schüler der Ziehenschule zugelassen: Sarah Badaoui, Jan Genadiev und Marlon Melk, David Zhao und Jakob Döll sowie Daniel Kopisitskiy.

Wir gratulieren allen Schülerinnen und Schülern, die teilgenommen haben! 

In der Stufe 10 wurde Daniel Kopsitskiy erneut Hessensieger und konnte sich damit erneut für die Bundesrunde qualifizieren, die er letztes Jahr gewann. Im vorletzten Jahr teilte er den 1. Platz mit einem anderen Schüler. Daniel hat schon zum 6. Mal an der Hessenrunde der Mathematik-Olympiade teilgenommen.

Text: Ilse Marx, Bild: Herr Genadiev

Betriebspraktikum in Pessac

Wie fühlt sich das Arbeitsleben in Frankreich an? Das konnten wir Ziehenschüler aus dem Leistungskurs und einigen Schülern der Französisch-Grundkurse zwei Wochen lang selbst ausprobieren - im Betriebspraktikum in Pessac bei Bordeaux. Wir alle waren natürlich vorher sehr aufgeregt. Wie komme ich in dem Praktikum zurecht? Schaffe ich das sprachlich überhaupt? Wie halte ich das aus, bis zu 6 Stunden täglich zu „arbeiten“. Oder: habe ich da überhaupt genug zu tun? Und das alles weit weg von zuhause! Jetzt können wir sagen: es war eine tolle Erfahrung. Und keiner war überfordert. Nach getaner Arbeit blieb noch genug Zeit zum Chillen mit den Austauschschülern, zum Entdecken von Pessac und Bordeaux. Und ich (Lina) hätte es mir nie träumen lassen, dass ich französischen Grundschülern einmal die Matheaufgaben korrigiere oder ihnen beim Konjugieren von Verben helfe! 

Das Leben im Beruf konnte auch hart sein. Das habe ich (Lea) auch erfahren. Im Bioladen musste ich richtig mit anpacken. Die frischen Waren annehmen, Regale einräumen. Abends weißt du wirklich, was du geschafft hast! 

Das Schönste war aber nach der Arbeit das Zusammensein mit unseren französischen Freunden. Und die gemeinsamen Ausflüge. Wir freuen uns schon, die Franzosen hier im Juni zu empfangen. Dann werden wir sehen, wie sie sich hier im Berufspraktikum schlagen.

Eine super Sache, dieses Betriebspraktikum in Frankreich. Und die turbulente Rückfahrt mit dem Zug durch den heftigen Wintereinbruch - die werden wir alle so schnell auch nicht vergessen!

Text: Lea Bernhard und Lina Ilkenhans aus dem Leistungskurs Französisch bei Mme Puybarraud; Bilder: Sandrine Puybarraud

„Ein Appell an die Menschlichkeit“

Erster Preis beim Jugendliteraturpreises 2018 für Miriam Heeßel

Als „Appell an die Menschlichkeit“ charakterisierte Sarah Reul, Mitglied der Jury des vierten Frankfurter Jugendliteraturpreises (JuLiP 2018), Buchhändlerin in Hanau und Buchbloggerin („Pinkfisch“), die Geschichten der Teilnehmerinnen der 10- bis 12-Jährigen. Sicher gilt das für „Flucht vor dem Krieg“, die kurze Erzählung, mit der Miriam Heeßel aus der 7b der Ziehenschule den ersten Preis in ihrer Altersklasse gewann.

Am 3. März war Höhe- und Wendepunkt einer mehrmonatigen Spannungskurve: Am 30. September 2017 mussten die Geschichten spätestens eingesandt werden, Ende Dezember erfuhr Miriam, dass ihre Geschichte veröffentlicht wird, im Januar wurde sie für einen Preis nominiert und am 3. März sollte bei der Abschlussveranstaltung in der Stadtbücherei die Platzierung verkündet werden.

Davor allerdings musste Miriam – wie die anderen in ihrer Altersklasse nominierten Schülerinnen – noch drei Minuten vorlesen. Trotz ihrer Aufregung trug Miriam den bewegenden Anfang ihrer Geschichte ruhig und sachlich vor: Die 14-jährige Jumana erzählt in der Ich-Form von der Trennung von ihrer Mutter und ihrer Flucht aus Syrien. Das Publikum war spürbar beeindruckt: konzentrierte Stille, während Miriam liest, begeisterter Applaus danach. Und wenig später konnte sie sich über den ersten Platz, das damit verbundene Preisgeld von 100,-€ und einen hübschen Geschenkkorb mit Büchern und Schreibutensilien freuen.

135 Schülerinnen und Schüler haben am JuLip 2018 teilgenommen.  Wie in den letzten Jahren gab es in drei Altersgruppen (10-12 Jahre, 13-15 Jahre und 16-19 Jahre) je vier Preise zu gewinnen, die von den Jurorinnen Isabella Caldart, Sarah Reul und Helga Preugschat ausgewählt wurden. 25 Geschichten wurden in dem JuLiP-Erzählband 2018 veröffentlicht. Ein ganzer Stapel dieser Erzählbände befindet sich seit Dienstag in der Schübü, so dass alle Interessierten die Geschichten dort nachlesen können.

Die Ziehenschule freut sich außerdem über den mit 350,-€ dotierten dritten Förderpreis, den sie dank der zwölf Zusendungen aus der Klasse 7b erhalten hat.

Im Bild sind Miriam Heeßel (rechts) und die weiteren Preisträgerinnen ihrer Altersklasse abgebildet. 

Weitere Infos unter https://julipfrankfurt.wordpress.com/

Text und Bild: Klaus Hirsch

Abitur 2018

Wir wünschen allen diesjährigen Abiturientinnen und Abiturienten bei den anstehenden Klausuren und mündlichen Prüfungen viel Erfolg, starke Nerven und gutes Gelingen! 

Beste Grüße, wir drücken die Daumen!

Text: Christiane Rogler, Schulleiterin; Bilder: Foto AG

Zum Forschen nach Berlin

Sarah Seibert und Hjalmar Brunßen (beide Q2) nahmen zusammen mit Frau Höhler am 22. und 23. Februar 2018 am größten Netzwerktreffen des nationalen Excellence-Schulnetzwerks MINT-EC teil. Sie erlebten zwei spannende Tage rund um MINT auf der diesjährigen MINT400 in Berlin am Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin. Gemeinsam mit insgesamt 50 Lehrkräften und 350 Schülerinnen und Schülern von MINT-EC-Schulen aus ganz Deutschland, nutzten die beiden die zahlreichen Formate wie einen Bildungsmarkt, wissenschaftliche Fachvorträge zu hochaktuellen Themen sowie Tagesworkshops bei über 30 wissenschaftlichen Einrichtungen und Unternehmen in und um Berlin, zum Netzwerken, Lernen und eigenem Forschen.

Sarah beschäftigte sich in ihrem Workshop „Die Physik hinter dem Nobelpreis zur DNA-Struktur“ mit der Röntgenstrukturanalyse, mit deren Hilfe entdeckt wurde, dass die DNA eine Doppelhelix ist. Nach einer (auch ohne Biologieunterricht) gut verständlichen Einführung in die biologischen Aspekte der DNA, konnten die Teilnehmer den Versuch an Hand eines Modells nachvollziehen: Durch Bestrahlen einer kleinen Metallspirale (Radius ca. 0,3 mm) mit einem Laserstrahl erhält man das gleiche Bild, wie wenn man einen Röntgenstrahl auf einen einzelnen DNA-Strang richtet.

In Hjalmars Workshop „Supraleitung und Magnetismus“ hatte er die Möglichkeit, Experimente zu beiden Thematiken durchzuführen. Unter anderem brachte er ein supraleitendes Material mit Hilfe von flüssigem Stickstoff über einem Magneten zum Schweben. Außerdem wurde der Reaktor und das Tieftemperaturlabor vorgestellt, die im selben Forschungsinstitut ansässig waren.

Weitere Veranstaltungen bei der MINT400 waren für die beiden das Programmieren mit „Snap“ in der SAP Youth Digital Night sowie Vorträge zu Mathematik in der Krebsforschung, Neurobiologie, CRISPR/CAS9 und Blockchain.

Fazit der beiden: Obwohl wir auf Grund des umfangreichen Programms leider nicht viel von Berlin selbst gesehen werden konnte, hat sich die weite Anreise gelohnt. Wir haben nette MINT-interessierte Schülerinnen und Schüler kennengelernt und Neues zu spannenden Themen erfahren. 

Text und Bilder: Ines Höhler

Die FR berichtet

Aus der Frankfurter Rundschau vom 27.02.2018. Sie können den Artikel auch online lesen (externer Link).

Frankfurt schreibt!

Alljährlich veranstaltet die Stiftung Polytechnische Gesellschaft den Diktatwettbewerb „Frankfurt schreibt!“. Ein Team aus Schülern, Lehrern und Eltern der Ziehenschule stellte sich am 28.Februar in der Aula der Schillerschule den Herausforderungen der deutschen Rechtschreibung. Wörter wie „verhohnepipeln“, „vierjähriger Guckindiewelt“ oder „desavourierend“ brachten die Teilnehmer ganz schön ins Schwitzen. Wie war das noch mal mit der Groß- und Kleinschreibung? Und was wird getrennt geschrieben, was zusammen?

In der Kategorie „Schüler“ belegte Hjalmar Brunßen (Q2) bravourös den ersten Platz, Helen Breitenöder (8f) schrieb sich auf Platz drei. Bei den Eltern erreichte Julia Breitenöder den zweiten Platz. 

Bild 1: S. Ahmad, C. Schulte, C. Kruppa, L. Bassermann, H. Brunßen, J. Breitenöder, H. Breitenöder, S. Malkomes, K. Grommet, J. Zoller, A. Genty-Beckers, D. Molnár. 

Bild 2 in der Mitte: H. Brunßen, J. Breitenöder, H. Breitenöder.

Bilder: Alice Genty-Beckers, Text: Julia Breitenöder

Brassband on Tour

Am 16. Februar präsentierte sich die Brassband der Ziehenschule (Jahrgangsstufen 8 und 9) in der Kulturhalle Münster im Rahmen des Begegnungskonzertes „Schulen in Hessen musizieren“ verschiedensten anderen Ensembles und einer Fachjury.

Bei diesem vom BMU (Bundesverband Musikunterricht) organisierten Regionalkonzert führte die Brassband u. a. nach einer feierlichen Fanfare von R. W. Smith das Stück „Highland Cathedral“ von U. Roever und M. Korb auf. Es gelang der Band auf diese Weise das Publikum mit dem charakteristischen Brassbandsound in seinen Bann zu ziehen.

Die Spielerinnen und Spieler hatten auf jeden Fall einen unterhaltsamen, interessanten und schönen Vormittag!

Text und Bild: Thomas Griesbeck, Michel Eckert